Altersgerechtes Wohn- und Schlafzimmer

Wohnen und schlafen im Alter

Denkt man an Tipps, Produkte und Umbaumaßnahmen für ein möglichst langes Leben zu Hause, betreffen die ersten Gedanken in der Regel nicht das Schlafzimmer und Wohnzimmer.
Dabei verbringen wir schon bei 8 Stunden Schlaf pro Tag 1/3 unserer Zeit im Schlafzimmer. Im Alter noch mehr . Insbesondere im Zuge einer Pflegesituation, bei der man die meiste Zeit an das Bett gebunden ist.
Viele versuchen bei Eintreten eines Pflegefalls das Problem so zu umgehen, dass das Bett aus vielfältigen Gründen in das Wohnzimmer gestellt wird. Dies sollte aber nur eine Notlösung darstellen. Welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, um auch im Alter mit einer hohen Lebensqualität zu Hause zu leben, erfahren Sie im folgenden Artikel. Dabei muss nicht erst eine Pflegesituation vorliegen, viele Tipps sind bereits bei kleinen Einschränkungen nützlich. Unabhängig vom Alter.

Auf einen Blick:
Altersgerechtes Wohn- und Schlafzimmer

 

  • Ziele: Möglichst lange, sichere & selbstständige Nutzung des Wohn- und Schlafzimmers
  • Zielgruppe: Grundsätzlich alle Personen, aber insbesondere Pflegebedürftige
  • Möglichkeiten: Selbst umsetzbare Tipps, Smarthome, medizinische Hilfsmittel und Produkte, Umbau
  • Zuschüsse: Finanzielle Zuschüsse durch die Pflegekasse (bis zu 4.000 €), die KFW-Bank (bis zu 6.250 €) und lokale Förderprogramme möglich.

Unsere neuesten Berichte zum altersgerechten Wohnzimmer und Schlafzimmer

Ideen und Tipps für ein altersgerechtes Wohn- und Schlafzimmer

Licht
Eine Lichtquelle mit Bewegungsmelder ist für ein altersgerechtes Schlafzimmer unverzichtbar. Entweder über die Steckdose oder mit Batterien betrieben, macht es den nächtlichen Weg ins Bad sicher.

Beseitigung von Stolperfallen
Jede 3. Person ab 65 Jahren stürzt mindestens einmal jährlich – meist in der Wohnung. Damit zählen Stürze zu den häufigsten Ursachen für eine Pflegesituation. Deswegen sollten Sie unbedingt auch im Schlafzimmer Stolperfallen beseitigen. Überprüfen Sie beispielsweise, ob Kabel auf dem Fußboden liegen. Falls ja, wechseln Sie die Steckdose oder ändern Sie den Standort des Gerätes.

Insbesondere sollten auch die vielleicht geliebten Teppiche entfernt werden. Sie stellen eine der größten Stolperfallen dar, die auch durch Nutzung von Teppichkleber bestehen bleibt: Durch die Verankerung im Boden gibt der Teppich beim Anstoßen nicht mehr nach und sorgt damit für eine noch größere Stolpergefahr.

Platz schaffen
Auch für das Schlaf- und Wohnzimmer gilt: Umso mehr Platz, desto geringer die Gefahr für Stürze. Überprüfen Sie, was im Schlaf- und Wohnzimmer auf dem Boden liegt und was Sie nicht mehr benötigen. Bspw. Gegenstände, die „schon immer da standen“, aber keinen praktischen Nutzen haben. Schauen Sie auch in die Schränke und Regale. Falls Sie sich von Dingen nicht trennen möchten, sorgen Sie dafür, dass die häufig benutzten Sachen möglichst griffbereit deponiert sind ohne sich bücken zu müssen oder schlimmstenfalls auf einen Hocker steigen zu müssen.

Schrank mit bewegbaren Regalböden
Gerade im Schlafzimmer lässt es sich meist nicht vermeiden, dass einige Sachen in den oberen Regalen verstaut werden müssen, die Sie vielleicht nur durch einen Hocker erreichen können. Für diese Fälle gibt es „bewegbare Regalböden“: Diese Regalböden haben ein variables Gelenk, dadurch können Sie den Regalboden auf eine angenehme Höhe hinunterziehen und bequem Sachen ein- und ausräumen.

Schränke und Vitrinen mit Schiebetüren
Flügeltüren – also Türen, die sich in Ihre Richtung öffnen – sind weit verbreitet. Dabei bergen sie eine große Stolpergefahr und verbrauchen unnötig Platz. Schiebetüren sind weitaus geschickter, weil Sie zum Öffnen und Schließen dieser keinen Schritt zurück machen müssen und einen sicheren Stand haben.

Teppiche sind eine häufige Sturzursache

Smarthome und AAL

AAL oder Ambient Assisted Living sind altersgerechte Assistenzsysteme mit dem Ziel, dass Menschen länger selbstständig zu Hause wohnen bleiben können.
Viele haben ein Problem mit dem Begriff, weil er sich abstrakt und kompliziert anhört und verbinden diese Unsicherheit mit dem Produkt. Wobei die Produkte genau das Gegenteil bedeuten: sie sind praktisch und intuitiv.
Deswegen möchten wir es nicht so genau mit der Definition nehmen. Wir von Wieder Ich Sein sprechen von modernen Produkten, die das Leben erleichtern und sicherer machen – automatisch und intuitiv, per Knopfdruck oder Sprachbefehl.
Einige davon möchten wir ihnen kurz vorstellen:

Alexa, Google und Siri: Die Basis für viele Smarthome-Lösungen

Diese bekannten Sprachassistenten haben bereits Einzug in viele Haushalte gehalten. Mit einem einfachen Sprachbefehl wie „Alexa“ wird der Assistent aktiviert und kann unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Viele davon sind auch für ein altersgerechtes Schlaf- und Wohnzimmer sinnvoll. Angefangen von bequemen Aufgaben für den Alltag wie das Abspielen von Musik, über das An- und Ausschalten von Licht, bis hin zum Absetzen eines Notrufs an Angehörige oder den Pflegedienst. Die Einsatzgebiete und Möglichkeiten werden stetig erweitert und werden in sehr naher Zukunft nicht mehr wegzudenken sein.

Weitere Informationen zu den Geräten finden Sie auch hier: https://wieder-ich-sein.com/sprachgesteuerte-assistenzsysteme-fuer-senioren

„Echo dot“ mit Alexa von amazon

Heizung

Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand gedacht, dass Heizungen durch intelligente Systeme automatisch gesteuert werden. Heutzutage ist das schon fast Standard. Einmal eingestellt übernehmen Systeme autark die Temperaturregelung der Heizungen.

Rollläden + Fenster

Rollläden können auch per Sprachsteuerung oder per App hoch- und runtergefahren werden. Doch nicht nur das. Es lassen sich auch „Routinen“ hinterlegen, dass die Rollläden automatisch zu definierten Zeiten hoch- oder runtergefahren werden. Der Rollladen lässt sich auf eine bestimmte Höhe einstellen. Außerdem kann festgelegt werden, ab welcher Außentemperatur der Rollladen schließt, um zu vermeiden, dass es im Zimmer zu warm wird. Genau das gleiche gilt auch für das Öffnen und Schließen der Fenster. Und die Entwicklung geht noch weiter: Einige Systeme erhalten automatisch die Wettervorhersagen und regeln dann automatisch Fenster und Rollläden, damit immer die optimale Luftqualität und Temperatur in den Zimmern gewährleistet ist.

Intelligente Rauchmelder

Intelligente Rauchmelder können in ein hochwertiges Hausnotrufsystem integriert werden. Außerdem gibt es hilfreiche Erweiterungen wie ein Lichtsignal für Hörgeschädigte: Wenn der Rauchmelder aktiviert wird, sendet er zusätzlich das Signal an ein Gerät, sodass die Person dann durch grelles Licht gewarnt wird.

Hausnotruf

Auch ein Hausnotrufsystem kann man zu den AAL-Systemen zählen. Hausnotrufsysteme gibt es in unterschiedlichen Varianten und von unterschiedlichen Herstellern. Bei allen kann per Knopfdruck ein Notruf an einen Dienst abgesetzt werden, der durchgehend besetzt ist und im Notfall zur Hilfe kommt. Vor allem bei Pflegebedürftigen ist ein Hausnotrufsystem ein absolutes Muss.

Mittlerweile ergänzen zusätzliche Funktionen viele Hausnotrufsysteme. Beispielsweise gibt es mobile Geräte, die auch außerhalb des Hauses funktionieren oder Systeme, bei denen sich der Pflegebedürftige in regelmäßigen Abständen aktiv melden muss, bevor ein Notruf abgesetzt wird.

Hausnotrufsystem

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem werden bei einem Pflegegrad von der Pflegekasse übernommen!

Medizinische Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel

Medizinische Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel können nach Rezept von der Kranken- oder Pflegekasse übernommen werden. Wenn Sie Funktionen oder hochwertigere Materialien haben möchten, die über das „medizinisch Notwendige“ hinausgehen, müssen Sie einen entsprechenden Differenzbetrag zahlen.
Fragen Sie daher am besten in Ihrem Sanitätshaus nach, ob die Hilfsmittel erstattet werden oder sie Alternativen vorschlagen können. Im Folgenden werden einige Hilfsmittel vorgestellt.

Melden Sie sich bei uns. Gerne vermitteln wir Sie an ein qualifiziertes Sanitätshaus aus Ihrer Region.

Pflegebett

Jedem Pflegebedürftigen mit Pflegegrad steht ein Pflegebett zu. Ein Pflegebett zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • verstellbares Lattenrost
  • eine auf mindestens 65 cm einstellbare
  • ein verstellbares Rücken- und Fußteil
  • Möglichkeit Zubehör anzubringen

Viele Pflegebedürftige möchten nicht auf ihr altes Bett verzichten. Beispielsweise, weil sie noch mit ihrem/ihrer Partner*in im Bett schlafen möchten. In diesem Fall könnte ein individuell verstellbarer Lattenrost sinnvoll sein.

Pflegebett © Burmeier

Matratzen

Schon immer sind Matratzen ein überaus wichtiger Bestandteil für einen erholsamen Schlaf. Im Alter können spezielle Matratzen aber auch einen medizinischen Nutzen erfüllen, zum Beispiel bei Dekubitus oder Demenz.

Positionierungskissen

Es gibt sogenannte „Positionierungskissen“ oder „Lagerungskissen“, die für optimale Druckentlastung und Entspannung beim Schlafen, Liegen und Sitzen sorgen. Pflegebedürftige und Personen im Rollstuhl nutzen sie sehr häufig. Aber auch für viele andere sind sie eine sinnvolle Unterstützung.

© Kubivent

Aufstehhilfen

Das Aufstehen aus dem Bett, aber auch von der Couch, bereitet vielen älteren Menschen Probleme. Für beides gibt es Aufsteh- oder Aufrichthilfen. Pflegebetten bieten eine entsprechende Vorrichtung, damit Aufstehhilfen stabil arretiert werden können.

Für die Couch gibt es die weniger bekannten „Aufrechtstangen“: Man positioniert sie an einer geeigneten Stelle und klemmt sie zwischen Boden und Decke ein. Damit wird das Aufstehen vom Sofa oder Sessel erheblich erleichtert.

Katapultsitz

Der Katapultsitz ist eine Auflage, die auf das Sofa, den Sessel oder Stuhl gelegt werden kann. Durch das eigene Körpergewicht spannt man die integrierte Feder des Sitzes, sodass der Sitz beim Aufstehen eine kleine, aber sinnvolle Unterstützung für den Bewegungsstart gibt.

© Rehastage

Aufstehsessel

Der Aufstehsessel ist kein medizinisches Hilfs- oder Pflegehilfsmittel – dennoch soll er nicht unerwähnt bleiben, da er einen großen Nutzen bieten kann. Der Aufstehsessel kombiniert wie kaum ein anderes Gerät den Komfort mit Sinnhaftigkeit. Durch die unterschiedlichen Positionen und die Polsterung lässt es sich hervorragend sitzen und liegen. Der sanfte und stufenlose Kippmechanismus sorgt für ein einfaches und sicheres Aufstehen.

Aufstehsessel Club 3 © Saljol

Indoor-Rollator

Rollatoren sind überall bekannt. Es gibt aber auch spezielle Indoor-Rollatoren, die für die Anforderungen in der häuslichen Umgebung entwickelt worden sind. Sie zeichnen sich vor allem durch eine bessere Wendigkeit aus. Sie können aber auch als Aufstehhilfe, zum Beispiel von der Toilette, genutzt werden. Außerdem bieten sie einige weitere nützliche Funktionen, wie eine Tablett-Vorrichtung, um Speisen und Getränke sicher zu transportieren.

Weitere Informationen können Sie dem Video entnehmen.

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Umbau zum altersgerechten Schlafzimmer

​Welche Umbaumaßnahmen sind erforderlich, um aus einem Schlafzimmer ein altersgerechtes Schlafzimmer zu machen? Nun ja. Eigentlich keine – vorausgesetzt das Schlafzimmer ist groß genug, damit es mit einem Rollator oder Rollstuhl genutzt werden kann.

Um das zu überprüfen, sind zwei Dinge entscheidend.

  1. Der Platz im Schlafzimmer.
  2. Der Zugang zum Schlafzimmer.

Wie viel Platz benötigen Sie in einem altersgerechten Schlafzimmer?

Laut der DIN-Norm 18040-2 benötigen Sie folgende Maße für ein barrierefreies Schlafzimmer:

  • Bewegungsflächen: 120 cm * 120 cm (Personen im Rollstuhl 150 cm * 150 cm)
  • Mindesttiefe entlang und vor Möbeln: 90 cm (Personen im Rollstuhl 150 cm)
  • Mindesttiefe entlang des Bettes: 120 cm auf der einen Seite und 90 cm entlang der anderen Seite (Personen im Rollstuhl 150 cm und 120 cm)

Geht man von einem 2m * 2m langen Doppelbett aus, benötigt man ca. 15 qm für ein barrierefreies Schlafzimmer – für ein rollstuhlgerechtes Schlafzimmer mindestens 18 qm.

Es ist wichtig, dass das Bett von 3 Seiten zugänglich ist, um eine mögliche Pflege zu erleichtern. Sollten Sie wegen des Kleiderschranks die Freiräume nicht erreichen, brauchen Sie nicht unbedingt sofort einen neuen Schrank besorgen. Vielleicht können Sie ihn umbauen (lassen) oder Sie können ihn in einem anderen Zimmer aufstellen und nur die nötigsten Sachen im Schlafzimmer deponieren. Denken Sie daran, auf Stolperfallen zu achten.

Tipp: Falls Sie einen neuen Schrank benötigen sollten, achten Sie darauf, dass er Schiebetüren und keine Flügeltüren hat. Damit sparen Sie Platz und erleichtern die Handhabung.

Sollte ein Umbau notwendig werden, denken Sie daran, dass das Licht aus dem Bett gut bedienbar ist und dass ein Notfallknopf / Telefon gut erreichbar ist. Evtl. müssen dafür die Steckdosen verlegt werden.

Zugang zum Schlafzimmer

Folgt man der DIN-Norm 14008-2, sollte die Türbreite mindestens 80 cm betragen. Wenn Sie die Tür verbreitern müssen, empfehlen wir Ihnen, sie gleich auf mindestens 90 cm zu verbreitern, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben und diese auch gleich rollstuhlgerecht zu gestalten.

Schiebe- und Falttüren anstatt Flügeltüren

Was für Schranktüren gilt, stimmt auch für die Tür zum Schlafzimmer: Schiebetüren erleichtern die Bedienung und sparen Platz. Gerade wenn es im Schlafzimmer mit den Bewegungsflächen eng werden sollte, sind Schiebetüren eine gute Option.

Sie können Schiebetüren auch per Schalter oder Sensor bedienen, sodass das Öffnen und Schließen einfach oder sogar komplett automatisch verläuft.

Es gibt auch immer die Möglichkeit als schnelle und kostengünstige Variante, die Schlafzimmertür einfach auszuhängen.

Falttüren als unbekannte Alternative

Sollten Schiebetüren nicht in Frage kommen, gibt es auch die platzsparende Alternative einer Falttür. Sie ist besonders für Personen im Rollstuhl und für Personen geeignet, die einen Rollator nutzen, da hier eine größere Türbreite benötigt wird. Der besondere Faltmechanismus teilt die Tür in 1/3 und 2/3 lange Bereiche. Dadurch benötigt sie für den Schwenkbereich nur 1/3 der Türbreite und der Türgriff ist immer in erreichbarer Nähe.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Video.

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Finanzielle Zuschüsse

Umbaumaßnahmen im Wohn- oder Schlafzimmer kommen nicht so häufig vor. Wenn doch, kann es schnell teuer werden, wenn beispielsweise das Schlafzimmer erweitert werden muss.

Um Menschen ein möglichst langes Leben zu Hause zu ermöglichen, gibt es unterschiedliche staatliche Zuschüsse und Förderungen. So sind für Menschen mit Pflegegrad Zuschüsse der Pflegekasse von bis zu 4.000 Euro möglich. Diese Fördersumme kann sich sogar bis zum einem Betrag von 16.000 Euro erhöhen, sollten mehrere anspruchsberechtigte Personen in einem Haushalt leben. Sollten Kosten anfallen, die über die jeweilige Fördersumme hinausgehen, müssen diese selbst getragen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld des Umbaus zu den jeweiligen Förderungsmöglichkeiten zu erkundigen.

Detaillierte Informationen über die unterschiedlichen Zuschüsse und Forderungen erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Finanzierung altersgerechtes Wohnen

Kredit KFW-Bank

Zuschuss KFW-Bank

Zuschuss Pflegekasse

Wie beantrage ich finanzielle Zuschüsse

Zunächst sollte der Kostenvorschlag, idealerweise mit Fotos des Wohn- oder Schlafzimmers, an die Pflegekasse geschickt werden. Sie entscheidet, ob ein Pflegezuschuss gestattet werden kann. Sollte Ihnen eine solche Fördermaßnahme zustehen, können Sie die Handwerkerrechnungen nach dem Umbau bei der Pflegekasse einreichen.
Zwar ist die Genehmigung der Pflegekasse im Vorfeld des Umbaus nicht zwingend erforderlich, trotzdem ist es unbedingt zu empfehlen, die Zuschüsse bereits vor dem Beginn der Umbauarbeiten zu beantragen. Denn für den Fall, dass Ihr Antrag von der Pflegeversicherung abgelehnt wird, ist es auf diese Weise noch möglich, eventuell andere Anpassungen zu treffen, sodass die Kosten entsprechend gesenkt werden können.

Rufen Sie uns kostenlos an: 0800 000 79 90

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